Mieterhöhung nicht zustimmen: Was Sie wissen sollten
Bei einer Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete braucht der Vermieter Ihre Zustimmung. Prüfen Sie Mietspiegel und Kappungsgrenze: In drei Jahren darf die Miete höchstens um 20 Prozent steigen, in vielen Städten um 15 Prozent.
Welche Frist gilt?
Sie haben bis zum Ende des zweiten Monats nach Zugang Zeit für Ihre Entscheidung. Danach kann der Vermieter auf Zustimmung klagen.
Was gehört hinein?
- Datum des Mieterhöhungsschreibens
- Verlangte neue Miete
- Klare Ablehnung
- Begründung, falls Sie eine angeben möchten
Wichtig zu wissen
- Eine Erhöhung nach Modernisierung oder eine Staffel- oder Indexmiete braucht keine Zustimmung. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Mieterverein beraten.
Wenn Sie den Zugang belegen möchten, schicken Sie den Brief als Einschreiben Einwurf. Sie erhalten dann eine Sendungsnummer.
Häufige Fragen
Kann ich teilweise zustimmen?
Ja. Sie können einer Erhöhung bis zu einem bestimmten Betrag zustimmen und den Rest ablehnen.
Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei Fragen helfen Beratungsstellen, Verbraucherzentralen oder eine Anwältin oder ein Anwalt.
