Pflegegrad beantragen: Was Sie wissen sollten
Den Antrag auf einen Pflegegrad stellen Sie bei der Pflegekasse, die zur Krankenkasse der pflegebedürftigen Person gehört. Ein formloser Brief genügt. Die Pflegekasse schickt danach ein Formular und beauftragt die Begutachtung.
Welche Frist gilt?
Leistungen gibt es frühestens ab dem Monat, in dem der Antrag eingeht. Stellen Sie ihn deshalb sofort, das Formular kann folgen. Die Pflegekasse soll in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden.
Was gehört hinein?
- Name, Geburtsdatum und Versichertennummer der pflegebedürftigen Person
- Erstantrag oder Höherstufung
- Telefonnummer für die Begutachtung
Wichtig zu wissen
- Stellen Sie den Antrag für eine andere Person, braucht es deren Einverständnis oder eine Vollmacht. Dafür gibt es eine eigene Vorlage.
- Führen Sie bis zur Begutachtung ein Pflegetagebuch: Was ist an welchem Tag nötig und wie lange dauert es?
Wenn Sie den Zugang belegen möchten, schicken Sie den Brief als Einschreiben Einwurf. Sie erhalten dann eine Sendungsnummer.
Häufige Fragen
Was, wenn der Pflegegrad zu niedrig ausfällt?
Dann können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Dafür gibt es eine eigene Vorlage.
Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei Fragen helfen Beratungsstellen, Verbraucherzentralen oder eine Anwältin oder ein Anwalt.
