Widerspruch gegen den Elterngeldbescheid: Was Sie wissen sollten
Elterngeld wird aus Ihrem Einkommen vor der Geburt berechnet. Fehler passieren oft bei Einmalzahlungen, Steuerklassen oder Mutterschaftsmonaten.
Welche Frist gilt?
Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids eingehen. Ein normaler Brief gilt am vierten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben, meist ist das das Datum auf dem Bescheid. Fehlt die Rechtsbehelfsbelehrung oder ist sie falsch, haben Sie in der Regel ein Jahr Zeit.
Was gehört hinein?
- Aktenzeichen und Name des Kindes
- Was aus Ihrer Sicht falsch berechnet wurde
- Begründung, die Sie auch nachreichen können
Wichtig zu wissen
- In einigen Bundesländern ist für manche Bescheide kein Widerspruch vorgesehen, sondern direkt die Klage beim Verwaltungsgericht. Was gilt, steht in der Rechtsbehelfsbelehrung am Ende Ihres Bescheids.
Wenn Sie den Zugang belegen möchten, schicken Sie den Brief als Einschreiben Einwurf. Sie erhalten dann eine Sendungsnummer.
Häufige Fragen
Muss ich den Widerspruch sofort begründen?
Nein. Es reicht, wenn der Widerspruch rechtzeitig eingeht. Die Begründung können Sie nachreichen. Schreiben Sie dazu in den Brief, dass eine Begründung folgt.
Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei Fragen helfen Beratungsstellen, Verbraucherzentralen oder eine Anwältin oder ein Anwalt.
