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Papierfrei Postservice

Postumleitung

Post umleiten: Postumleitung in Ihren digitalen Briefkasten

Briefe, die der Nachsendeauftrag erfasst, gehen nicht mehr in den Briefkasten an der Haustür, sondern an Ihre persönliche Papierfrei-Adresse. Dort werden sie geöffnet und gescannt, und Sie lesen sie im Browser, egal ob Sie im Urlaub, im Ausland oder einfach unterwegs sind.

Den Briefkasten-Service mit eigener Papierfrei-Adresse gibt es ab dem Start. Registrieren und selbst scannen geht schon heute.

So funktioniert die Post Umleitung zu Papierfrei

Vorweg, damit nichts verwechselt wird: Papierfrei ist nicht die Deutsche Post und bietet selbst keinen Nachsendeauftrag an. Die Umleitung Ihrer Briefe richten Sie selbst ein, und zwar auf Ihre Papierfrei-Adresse. Ab da übernehmen wir.

  1. Vollmacht erteilen. Im Onboarding erteilen Sie uns die Vollmacht zum Empfang und zur Öffnung Ihrer Post. Ohne diese Vollmacht nehmen wir keine Post entgegen und öffnen nichts. Sie können sie jederzeit für die Zukunft widerrufen; danach geht eingehende Post ungeöffnet an den Absender zurück.
  2. Papierfrei-Adresse erhalten. Sie bekommen Ihre persönliche Papierfrei-Empfangsanschrift.
  3. Post umleiten. Mit dieser Anschrift richten Sie den Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post ein. Zusätzlich können Sie die Anschrift wichtigen Absendern direkt mitteilen, etwa Ihrer Versicherung oder Ihrer Bank.
  4. Lesen statt sortieren. Ihre Briefe werden geöffnet, gescannt, von der KI erklärt und erscheinen in Ihrem Posteingang, sobald das Original eingelagert ist. Wie der Scan im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite Post scannen lassen.

Nur Briefe, keine Pakete

Papierfrei nimmt nur Briefe an. Pakete und Warensendungen nehmen wir nicht an, lagern sie nicht und senden sie nicht weiter. Lassen Sie Pakete deshalb an eine Anschrift liefern, an der jemand sie annehmen kann, und prüfen Sie beim Einrichten der Umleitung, was mit Paketen geschieht.

Auch bei Briefen gibt es Ausnahmen: Einschreiben eigenhändig und Briefe mit Zustellungsurkunde nehmen wir nicht an. Wird ein gelber Brief trotzdem eingeworfen, öffnen wir ihn nicht und unterschreiben nichts. Sie sehen den Umschlag als Scan mit dem Stand „Zurück an Absender“, und der Brief geht ungeöffnet zurück.

Nachsendeauftrag mit neuem Ziel: Briefe als Datei statt auf Papier

Ein Nachsendeauftrag allein schickt Ihre Briefe als Papier an eine andere Anschrift. Das hilft beim Umzug, aber nicht, wenn Sie gerade gar nicht an einem festen Ort sind. Mit Papierfrei ist das Ziel der Umleitung Ihr digitaler Briefkasten: Die Post kommt nicht als Papier hinterher, sondern als Scan, den Sie überall öffnen.

Dazu kommt, was nach dem Scan passiert: eine Zusammenfassung in verständlichen Sätzen, erkannte Beträge und Kundennummern und eine Suche im ganzen Text. Steht im Brief ein Datum, wird es automatisch erkannt. Mehr zum ganzen Dienst lesen Sie auf der Seite Digitaler Briefkasten.

Post im Urlaub empfangen

Drei Wochen weg, und der Briefkasten quillt über? Mit der Postumleitung landen Ihre Briefe im Posteingang statt im Hausflur. Sie bekommen eine Mitteilung, wenn ein neuer Brief da ist, und sehen erkannte Termine in Ihrem Dashboard. Das ist eine Hilfe ohne Gewähr; maßgeblich bleibt Ihr Originalbrief.

Bei Briefen von Behörden zählt oft ein gesetzlich angenommener Zugangstag, nicht der Tag, an dem Sie den Brief lesen. Wie das funktioniert, erklärt der Ratgeber Die 4-Tage-Zustellfiktion bei Behördenbriefen.

Wichtig: Briefe mit Zustellungsurkunde, etwa vom Gericht, vom Finanzamt oder vom Jobcenter, leitet der Nachsendeauftrag der Deutschen Post in aller Regel nicht weiter (nur auf Vorausverfügung des Absenders, nur im Inland und nur bei einem Umzug). Sie werden weiter an Ihrer Wohnanschrift zugestellt oder dort bei der Post hinterlegt, und die Zustellung kann auch dann wirksam sein, wenn Sie nicht da sind. Geben Sie Behörden und Gerichten eine Anschrift, unter der Sie selbst erreichbar sind, und sorgen Sie dafür, dass jemand Ihren Briefkasten zu Hause im Blick behält. Tragen Sie im Nachsendeauftrag außerdem jeden Namen ein, unter dem Sie Post bekommen; Briefe an andere Namen werden nicht nachgesendet.

Post im Ausland empfangen und lesen

Auslandssemester, Arbeit im Ausland oder ein Leben als digitaler Nomade: Ihre deutsche Post lesen Sie im Browser, auf jedem Gerät mit Internet-Anschluss und ohne Installation. Wenn Deutsch nicht Ihre erste Sprache ist, lesen Sie jeden Brief auf Wunsch in über 50 Sprachen, der Originaltext bleibt daneben sichtbar. Wie die KI Amtsdeutsch übersetzt, zeigt der Ratgeber Amtsdeutsch in einfache Sprache übersetzen.

Für wichtige Behördenpost haben sich zusätzliche Wege bewährt: Haben Sie einen Steuerberater, kann das Finanzamt Bescheide direkt an ihn schicken, und wer die Steuererklärung über ELSTER abgibt, kann Bescheide dort elektronisch abrufen. Wenn Sie zurückkommen, müssen Sie nichts tun: Ihr Konto läuft weiter, und Sie entscheiden selbst, ob Sie den Dienst weiter nutzen.

Auch im Ausland gilt: Briefe mit Zustellungsurkunde sendet die Deutsche Post nicht ins Ausland nach, und eine Zustellung an Ihrer Wohnanschrift kann wirksam sein, während Sie fort sind. Sorgen Sie dafür, dass jemand Ihren Briefkasten zu Hause im Blick behält.

Pendeln und zwei Wohnorte

Wer unter der Woche in einer anderen Stadt arbeitet, findet wichtige Briefe oft erst am Wochenende. Mit der Umleitung auf Ihre Papierfrei-Adresse ist es egal, an welchem Ort Sie gerade sind: Sie öffnen Ihre Post am Rechner, am Tablet oder am Handy mit denselben Zugangsdaten und sehen überall denselben Stand.

Die Post der Eltern mitbetreuen

Wer sich um die Post der Eltern kümmert, kann sie in seine Kontengruppe einladen. Jede volljährige Person tritt nur über eine Einladung bei, legt ihr Kennwort selbst fest und stimmt selbst zu, dass Sie ihre Briefe sehen. Für ihre eigene Post erteilt sie die Vollmacht selbst und richtet die Umleitung auf ihre eigene Papierfrei-Adresse ein. Für die Staffel zählen die Briefe aller Konten der Gruppe im selben Monat zusammen; jedes Konto zahlt seine Briefe selbst.

Was die Postumleitung kostet

Bei Papierfrei zahlen Sie je Brief vom Guthaben. Ein Brief kostet erst etwas, wenn wir ihn für Sie empfangen und in Ihrem Posteingang bereitgestellt haben. Die ersten 5 Briefe im Kalendermonat kosten je 1,49 €, mit mehr Briefen sinkt der Preis bis 0,65 € je Brief. 5 Briefe im Monat kosten zusammen 7,45 €. Kommt in einem Monat kein Brief, wird für Briefe nichts abgebucht. Die ganze Staffel steht auf der Seite Post scannen lassen. Die Kosten des Nachsendeauftrags selbst berechnet die Deutsche Post.

Häufige Fragen zum Post umleiten

Ist Papierfrei die Deutsche Post?

Nein. Papierfrei Postservice ist ein eigenständiger digitaler Briefkasten. Den Nachsendeauftrag richten Sie selbst bei der Deutschen Post ein; deren Bedingungen und Preise legt die Deutsche Post fest.

Wie funktioniert die Post Umleitung zu Papierfrei?

Sie erteilen uns im Onboarding die Vollmacht zum Empfang und zur Öffnung Ihrer Post, erhalten Ihre persönliche Papierfrei-Empfangsanschrift und richten damit den Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post ein. Ihre Briefe werden dann geöffnet, gescannt und in Ihrem Posteingang bereitgestellt.

Werden auch Pakete umgeleitet?

Nein. Papierfrei nimmt nur Briefe an, keine Pakete und keine Warensendungen. Lassen Sie Pakete an eine Anschrift liefern, an der jemand sie annehmen kann.

Muss ich meine Wohnanschrift ändern?

Nein. Ihre Briefe werden über den Nachsendeauftrag an Ihre Papierfrei-Empfangsanschrift umgeleitet. Sie können die neue Anschrift zusätzlich direkt Absendern mitteilen.

Was passiert mit gelben Briefen und Einschreiben?

Einschreiben Einwurf, mit Übergabe und mit Rückschein nehmen wir an. Einschreiben eigenhändig und Briefe mit Zustellungsurkunde nehmen wir nicht an. Wird ein gelber Brief trotzdem eingeworfen, öffnen wir ihn nicht, scannen nur die Vorderseite des Umschlags und senden ihn ungeöffnet an den Absender zurück.

Kann ich meine Post im Ausland lesen?

Ja. Sie öffnen Ihre Briefe im Browser, auf jedem Gerät mit Internet-Anschluss und ohne Installation. Auf Wunsch lesen Sie jeden Brief in über 50 Sprachen, der Originaltext bleibt daneben sichtbar.

Was kostet die Postumleitung zu Papierfrei?

Bei Papierfrei zahlen Sie je Brief vom Guthaben: die ersten 5 Briefe im Kalendermonat je 1,49 €, mit mehr Briefen sinkt der Preis bis 0,65 € je Brief. Kommt in einem Monat kein Brief, wird für Briefe nichts abgebucht. Die Kosten des Nachsendeauftrags berechnet die Deutsche Post.

Ab wann kann ich meine Post umleiten?

Den Briefkasten-Service mit eigener Papierfrei-Adresse gibt es ab dem Start. Registrieren und selbst scannen geht schon heute; die Post umleiten können Sie später jederzeit dazunehmen.

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Auf Guthabenbasis. Sie zahlen je Brief. Mehr Briefe pro Monat senken den Preis pro Brief.

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